Im östlichen Schussental, an den Ausläufern des Allgäus liegt das zentrale Hopfenanbaugebiet des Bodensees. Jährlich werden hier rund 40.000 Zentner Hopfen umgeschlagen. Kein Wunder also, dass hier, in Tettnang, auch das Hopfenmuseum beheimatet ist.

Das verteilt sich auf drei historische Gebäude in denen ein moderner Hopfenanbaubetrieb auf ein liebevoll gestaltetes Museum trifft. Besucher werden hier zurückversetzt in eine Zeit, in der die Ernte des Hopfens noch harte Handarbeit war. Interaktive Stationen begeistern vor allem die kleinen Museums-Besucher. Sie können hier nach Herzenslust mitmachen, tüfteln und Fragen stellen. Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch – wie könnte es anders sein – der Geschichte des Bieres. Eine weitere Sammlung zeigt all jene Flaschen der Bier-Marken, die ihr „flüssiges Gold“ mit Tettnanger Hopfen brauten oder noch heute brauen.

Im Spätsommer können Museumsbesucher die Hopfenernte – die Pflücke – live mit erleben, ebenso wie die aufwändige Trocknung der Hopfendohlen. Ein gut sechs Meter hoher Steg, liebevoll „Hopfenguck“ genannt, ermöglicht zudem den Blick aus der Vogelperspektive auf die Pflanzen.

Wer im Anschluss an den Museumsbesuch noch nicht genug hat, der findet in unmittelbarer Umgebung den vier Kilometer langen Tettnanger Hopfenpfad der an Hopfengärten und Obstplantagen vorbei führt. Auf Informationstafeln entlang des Weges erklären die Maskottchen Humulus und Lupulus Wissenswertes rund um die Pflanze, stellen Fragen und fordern zu Bewegungsspielen auf.

 

 

Anschrift

Hopfengut No20
Hopfengut 20
88069 Tettnang-Siggenweiler

TEL: 07542/ 95 22 06

http://www.hopfengut.de/
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